Maler Seiler Patenschaft

Arche Noah

Am Freitag den 13.06.2014 kamen unsere Patenkinder aus den Einrichtungen „Arche Noah“ in Meerane und „Freundschaft“ in Weida in unsere Firma.

Die Kinder aus Weida waren, bevor sie zu uns kamen auf dem Waldsportplatz in unserer Gemeinde und fanden den Platz genial. Da schmeckte das gemeinsames Mittagessen an der frischen Luft noch mal so gut. Es gab verschiedene Pizzen, lecker!

Nach dem Essen zeigten wir den zukünftigen Schulanfängern der Einrichtungen des CJD Zwickau und der Johanniter Ostthüringens, unsere Werkstatt mit den Werkzeugen und Materialien. Ein großes Rührgerät kam zum Einsatz, nachdem die Kinder Abtönfarbe in einen Eimer Wasser gaben und dieses sich gelb färbte. Dann wurde gezeigt, wie die Farbe vom Eimer in die Farbspritze gelangt. Die Kinder staunten darüber, dass eine Malerfirma so viele Maschinen hat. Aber auch Pinsel und Bürsten wurden von den Kindern angeschaut, sind diese doch etwas größer und anders, als die aus dem Malkasten.

„Und was meint ihr, ist in dem langen, roten Koffer drin?“, wollte der Chef von den Kindern wissen. Und schon wurden die Schlösser aufgeklickt und das Geheimnis gelüftet. Eine Bodenschleifmaschine kam zum Vorschein. Die Kinder waren erstaunt, dass das große Gerät so leise arbeitet. „Wie ein Staubsauger“ meinten Einige.

Auch der Auswaschplatz wurde inspiziert. „Das sieht ja aus wie eine Badewanne“ meinten die Einen, „drin baden würde ich nicht“, ein Anderer. „Hier reinigen wir
unsere Eimer, Bürsten und Pinsel“, erklärte Malergeselle Marcus den Kindern. „Genau wie ihr eure Pinsel im Kindergarten auch mit Wasser sauber macht, damit diese nicht hart werden und kaputt gehen.“

Als nächstes konnten die Kinder Hüte falten, ein Quiz machen und ihre Eindrücke auf der Malstrecke zeigen. Die Erzieher und Begleitpersonen liesen sich ihren Kaffee schmecken und kamen miteinander ins Gespräch. Am Ende gab es noch für Jeden eins Eis. Und dann ging es wieder nach Meerane und nach Weida zurück. Alle Kinder nahmen sich ein Frisbee als Andenken mit. Es war ein schöner gemeinsamer Nachmittag.

Für uns war es schön, die Kinder in ihrer Natürlichkeit zu erleben.
Wir wünschen Euch einen tollen Schulstart. Und hört nie auf zu Fragen!

Alles Liebe von uns allen.

Langenbersndorf/Weida

Pressebericht Kita Freundschaft Weida für Gemeindeblatt
Im April 2014 vergab die Maler Seiler GmbH aus Langenbernsdorf je eine Patenschaften an Kindertagesstätten in Sachsen und Thüringen. Die Kita „Freundschaft“ aus Weida, dessen Träger die Johanniter-Unfallhilfe Ostthüringen ist, hat die Patenschaft für Thüringen gewonnen.
Am 08.04.2014 kamen die Paten Jochen und Katja Seiler der Maler Seiler Gmbh in das Haus in Weida und stellten sich dort den Kindern, Erziehern, dem Vorstand des Trägers, Herrn Uwe Werner und einen Teil der Eltern vor. Zur Begrüßung hatten die Kinder mit den Erziehern ein kleines Programm vorbereitet, welches bunt und fröhlich war.

„Warum vergibt ein Malerbetrieb eine Patenschaft?“, war die Frage des Pressebeauftragten der Ostthüringer Zeitung. „Wir bringen mit unserer Patenschaft einen Stein ins Rollen. Dabei ist nicht abzusehen, was sich daraus ergeben wird. Aber es wird auf jeden Fall Positives entstehen.“, ist sich Katja Seiler, die die Idee für die Aktion hatte, sicher. Der Firmenchef Jochen Seiler ergänzt: “ Vielleicht wird sich der eine oder anderen der Kinder begeistern, Maler oder Malerin zu werden. Von mir war es von Kindheit an mein Wunschberuf. Und ich freue mich immer wieder, wenn ich sehe, was aus Farbe entstehen kann. Wir stehen den Kindern als Paten unterstützend und begleitend zur Seite. Die bunten Ideen müssen aus den Einrichtungen kommen. “

Ein konkreter Vorschlag dazu, warf die Weidaerin Yvonne Simon aus der Elternschaft ein, die die Anzeige zur Bewerbung der Patenschaft entdeckt hatte. „Unser Flur sollte kinderfreundlicher werden. Das wäre toll, wenn das zum gemeinsamen Projekt wird.“ Eine gute Idee, zu der sich das Unternehmen und die Leitung verständigten. „Bevor das Vorhaben angegangen werden kann, müssen die laufenden Arbeiten des Anbaus abgeschlossen werden“, so Vorstand Uwe Werner.
Dann stehen den kreativen Ideen aller Beteiligten nichts mehr im Wege. Die Unterstützung und Beratung durch den Malerbetrieb, sicherte Jochen und Katja Seiler bereits zu.

Im Rahmen des Projektes „Patenschaft für Kindergärten in Sachsen und Thüringen“ wird es noch weitere Aktivitäten geben. „Ein Besuch unsere Firma steht als nächstes auf dem Plan“, so Jochen Seiler. „Hier können sich die Kinder darüber informieren, was es für unterschiedliche Werkzeuge und Materialien bei uns im Malerbetrieb gibt. Es wird viel Interessantes zu sehen geben und auch ein kleines Quiz werden wir vorbereiten.“
„Wir bemühen uns einen Tag zu finden, an dem beide Patenschafts Gewinner uns gemeinsam besuchen können.“ Sicher können dabei viele gute Verbindungen und Kontakte unter-und miteinander entstehen.“, so Katja Seiler. Die Kita „Arche Noah“ aus Meerane, ein Einrichtung des Christlichen Jugenddorfes Zwickau, ist der Gewinner aus Sachsen.

Kita-Stühle bekommen einen Farbtupfer

Kindertagesstätte „Arche Noah“ und Malerbetrieb Jochen Seiler füllen Partnerschaft schon mit Leben

Die Mädchen und Jungen aus der Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Meerane freuen sich auf bunte Stühle. Die Sitzgelegenheiten bekommen eine individuelle Farbgestaltung, die die Kinder selbst ausführen. Darauf habensich die Verantwortlichen des Unternehmens und der Kindereinrichtung zum Start der Patenschaft verständigt. „Dass die Kinder selbst mit anpacken“, ist Kindertagesstätten-Leiterin Angelika Müller sehr wichtig. Sie und das Team wissen, dass ein gesundes Selbstvertrauen Grundstein für das ganze Leben ist. „Dabei wollen wir Euch gerne unterstützen“, so die Zusage von Malermeister Jochen Seiler aus Langenbernsdorf.

In der vergangenen Woche ging es los. Katja Seiler, Ehefrau des Unternehmers, Tochter Emily Seiler und Malergeselle Marcus Müller kamen an zwei Tagen in die Kindertagesstätte „Arche Noah“. Zuerst wurde der Boden ausgelegt, um ihn vor Farbe zu schützen. Dann holten jeweils drei Kinder ihren Stuhl und zeigten ihre
Vorstellung der Gestaltung auf Papier. Ehe die ersten Pinselstriche die Holzstühle färbten, wurden diese mit Sandpapier von kleinen Händen angeschliffen. Und dann ging es los: Die Kinder mischten Farben und kreisten große Pinsel in Mischpaletten. „Die meisten Kinder waren so vertieft, dass alles um sie herum für eine Weile vergessen wurde“, sagt Katja Seiler. Es entstanden Stühle mit Zahlen, Punkten, Tieren, Blumen und einem Feuerwehrauto. Bunte und einfarbige Stühle sind unter den kleinen Künstlerhänden entstanden. „Jeder Stuhl ist ein Unikat und es hat riesen Spaß gemacht mit den Kindern gemeinsam zu arbeiten“, sagt Katja Seiler. Anschließend wurden die Stühle in der Werkstatt des Malerbetriebes mit einem farblosen Lack überzogen.

Im Rahmen des Projektes „Patenschaft für Kindergärten in Sachsen und Thüringen“ wird es noch weitereAktivitäten geben. „Als nächstes werden die Kinder unsere Firma besuchen“, sagt Jochen Seiler. Hier können sich die Kinder über die unterschiedlichen Werkzeuge und Materialien in einem Malerbetrieb informieren. Es wird viel Interessantes zu sehen sein und ein kleines Quiz für die Maler von morgen geben, kündigt die Büroangestellte Carola Knauer an. „Wir bringen mit unserer Patenschaft einen Stein ins Rollen. Dabei ist nicht abzusehen, was sich alles daraus ergeben wird. Aber es wird auf jeden Fall Positives entstehen“, ist sich Katja Seiler, die die Idee für die Aktion hatte, sicher. Ihr Mann Jochen freut sich über den erneuten Kontakt zu Angelika Müller: „Sie war damals Leiterin in der Einrichtung, die unsere Kinder besuchten. Sie war für uns Eltern immer eine kompetente und hilfsbereite Ansprechpartnerin. Gerne geben wir jetzt ein bisschen davon zurück.“

Die Kindertagesstätte „Arche Noah“ besteht seit anderthalb Jahren. Sie befindet sich in Trägerschaft des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD). In der Einrichtung stehen 40 Plätze zur Verfügung. Dabei können 20 Krippen- und 20 Kindergartenkinder betreut werden. Das Besondere an der „Arche Noah“: Die
Kindertagesstätte hat von 6 bis 20 Uhr geöffnet. Die flexiblen Betreuungsmöglichkeiten schätzen vor allem viele Eltern, die beruflich im Handel tätig sind. „Super“, antwortet Angelika Müller zur Entwicklung der Einrichtung.

Sie findet zudem lobende Worte für die Unterstützung der Eltern. Sie haben erst am Wochenende wieder bei einem Arbeitseinsatz angepackt. (hof) Bildtext: Kindertagesstätten-Leiterin Angelika Müller (links) und die Kinder übergeben den Stuhl symbolisch an Jochen und Katja Seiler.
FOTO: HOLGER FRENZEL